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Buzzword Start-up vs. (Existenz-) Gründung

Derzeit wird gerade in Deutschland mit dem Begriff des Start-ups inflationär umgegangen. Jedes neu gegründete Unternehmen ist ein Start-up. Das ist schlichtweg falsch. Warum ist mir diese Unterscheidung wichtig? Weil damit eine unterschiedliche Erwartungshaltung verbunden sein sollte.

Start-ups entwickeln neue, innovative Produkte, Verfahren oder Geschäftsmodelle mit dem Ziel überproportional zu wachsen. Der Unternehmenswert steigt rasant. Die beiden Schlüsselbegriffe sind Innovation und Wachstum. Der Deutsche Startup Monitor definiert Start-ups als:

  • Start-ups sind jünger als zehn Jahre
  • haben ein (geplantes) Mitarbeiter-/Umsatzwachstum und/oder
  • sind (hoch) innovativ in ihren Produkten/Dienstleistungen, Geschäftsmodellen und/oder Technologien.

Die klassische Gründung setzt dabei auf Altbekanntes. Dadurch wird das Risiko kalkulierbarer, was eine klassische Bankfinanzierung ermöglicht. Für Start-ups gilt, dass die Chance eines rasanten Wachstums durch ein hohes Risiko erkauft wird. Folglich brauchen Start-ups Risikokapital.

Die grundlegende Frage nach Start-up oder Gründung ist daher ein erster Baustein auf dem Weg zu einer geeigneten Finanzierung. 

Persönlich versuche ich bestimmte Begrifflichkeit wie Selbstständigkeit oder Unternehmer zu vermeiden. Die klassische Frage nach dem: Was machst du beruflich? beantworte ich meist mit: Ich habe ein Start-up gegründet. Wie geht ihr mit dem Thema Start-up und Selbstständigkeit um? Wie beschreibt ihre eure Tätigkeit?

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